Bei dem Begriff Akku denken Sie vielleicht heute zuerst an Ihr Handy: Sie müssen Ihren Akku aufladen. Das ist noch längst nicht alles, denn viele andere Geräte sind mit mindestens einem Akku ausgestattet. Ein Notebook hat Akkus, beim Akku-Bohrschrauber sagt es der Name bereits, dass er über Akkus verfügt, Taschenlampen werden zum Teil mit Akkus ausgestattet, statt Batterien können Sie bei verschiedenen Geräten Akkus verwenden.
Die Grundlage des Akkus bildet die galvanische Zelle. Der italienische Arzt Luigi Galvani erfand diese Zelle. Der Erfinder Allessandro Volta erfand die voltaische Säule. Diese Zellen entluden sich und konnten nicht wieder aufgeladen werden. Wurde zuerst chemische Energie in Elektroenergie umgewandelt, so galt es, das Umkehrprinzip zu ermöglichen. Chemische Stoffe mussten mit der Elektrolyse isoliert werden. Michael Faraday erarbeitete die theoretischen und praktischen Erkenntnisse dazu. Waren die elektrischen Zellen, die Grundlagen der heutigen Batterien, nicht wieder aufladbar, so galt es, die Wiederaufladung zu ermöglichen. Johann Wilhelm Ritter baute im Jahre 1803 die erste Vorform eines Akkumulators. Der bekannteste Akkutyp ist der Bleiakkumulator. Er wurde in den Jahren 1850 bis 1856 entwickelt. Diese Akkus dienten als Starterbatterien in der Autoindustrie, die damals gerade erst entstand. Seitdem traten diese Akkus ihren Siegeszug um die Welt an. Die Weiterentwicklung davon können Sie im Akkushop im Internet kaufen. Die elektrische Energie wurde fortan verstärkt genutzt. Langsam reifte der Wunsch heran, unabhängig vom Strom zu sein und elektrische Geräte mobil einsetzen zu können.
Neben dem Bleiakku, der Ausgangsform des heutigen Akkus, entwickelten sich verschiedene weitere Akkus, die wesentlich leichter und kleiner sind und zum Beispiel in Handys und Tablets wie dem Asus Transformer Prime verwendet werden. Der Nickel-Cadmium-Akku, der Nickel-Metallhydrid-Akku und der Lithium-Ionen-Akku kamen hinzu. Einen wahren Aufschwung nahm die Entwicklung des Akkus mit der Entwicklung der Computer- und Handyindustrie, wobei aber auch die Kosten immer stiegen. Heute gilt es, immer leistungsfähigere Akkus auf den Markt zu bringen. In der Autoindustrie werden immer noch Blei-Akkus genutzt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit durch Strom aus. Aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts sind sie für den mobilen Einsatz nicht geeignet. Die Nickel-Cadmium-Akkus sind inzwischen etwas in den Hintergrund geraten. Die Nickel-Metallhydrid-Akkus weisen eine höhere Energiedichte auf. Sie sind nicht so anfällig für den Memory-Effekt. Die modernsten Akkus sind die Lithium-Ionen-Akkus, die durch eine besonders hohe Energiedichte gekennzeichnet sind. Sie kommen bei Handys zum Einsatz.
Bild: panthermedia.net Wolfgang Ludwig
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